Buchungen für die Weihnachtsferien

Sie planen an Weihnachten einen Urlaub ohne Hund? Bitte beachten Sie, dass wir an Heiligabend und Silvester Hunde weder annehmen noch herausgeben, um mehr Ruhe in die Gruppe zu bringen. Zudem nehmen wir gegen Jahresende wie gewohnt weniger Gäste an, da gerade um Silvester erwartungsgemäß einige Hunde schon leicht gestresst bei uns ankommen.

Neuzugänge nehmen wir grundsätzlich erst nach einem Probeaufenthalt auf, buchen Sie daher rechtzeitig.

Regelmäßiger HuTa-Platz frei ab Oktober 2018

Du hast ein schlechtes Gewissen, weil du deinen Hund regelmäßig mehrere Stunden am Tag allein lassen musst? Dabei könnte er mit anderen Hundefreunden bei uns zusammen einen super Tag verbringen, mit ihnen herumtollen oder auch einfach nur entspannt abhängen! Ab Oktober ist wieder ein Platz in unserer Hundetagesstätte frei, weitere Infos hier.

Interview in Blickpunkt Ingolstadt

Kürzlich besuchte Vanessa Rohner von der espresso Mediengruppe das Hundezentrum Reichertshofen und führte für Blickpunkt Ingolstadt ein Interview mit Manuela Klemz zum Thema Urlaub für den Hund. Sommerzeit ist Reisezeit, und auch die Redaktionen möchten ihren Lesern nützliche Tipps für die Unterbringung des Haustieres geben.

Das Gespräch fand in sehr entspannter Atmosphäre statt, mitten unter den Pensionshunden, und die Redakteurin erlebte die Hundebetreuung hautnah. Es auch um Vorteile sowie Nachteile einer professionellen Hundebetreuung, für wen welche Form geeignet ist und für welches Individuum eher nicht.

Das Interview und einige Impressionen des Tages sind im Online-Auftritt des Magazins nachzulesen:

Weitere redaktionelle Berichte finden Sie in der Rubrik Presseberichte.

Impressionen aus dem Hundehotel

Ein paar Eindrücke aus dem Monat Juli

Keine Aufnahme von Neukunden für die Herbstferien mehr möglich

Ausgebucht!?!

Da wir viele regelmäßige Stammgäste in der Hundetagesstätte haben, gibt es leider nur noch wenige Plätze für Urlaubsgäste, und diese werden von Stammgästen oft schon Monate im Voraus gebucht.

Alle Jahre wieder, und auch in dieser Woche mehrfach: Kurz vor den Schulferien erreichen uns täglich mehrfach Anrufe, dass der geplante Hundesitter abgesprungen ist, weil der Nachbar/Verwandte/Aushilfs-Sitter nun wahlweise krank geworden ist oder doch etwas Anderes vorhat. Wir sind in der Regel bereits 8-12 Wochen vor Schulferien ausgebucht. Wenn Sie sich darauf verlassen möchten, dass Ihr Hund professionell und zuverlässig während Ihres Urlaubs betreut wird und Sie ihn in unserem Hundehotel unterbringen möchten, denken Sie bitte rechtzeitig an Reservierungen besonders für die Schulferien und Feiertage! Dies gilt vor allem dann, wenn der Hund noch nicht bei uns betreut wurde. Wir nehmen die Betreuung Ihres Vierbeiners sehr ernst und stellen daher mit unserem Kennenlerntermin sowie einem Probewohnen sicher, dass er sich bei uns auch wirklich wohl fühlt. Dies erfordert – auch im Interesse Ihres Hundes – mindestens eine Woche Vorlauf.

Aufnahmestopp | Warteliste für regelmäßige HuTa-Betreuung

Zur Zeit sind alle Plätze für eine regelmäßige Betreuung an mehreren Tagen in unserer Hundetagesstätte belegt. Je nach Buchungslage ist an einzelnen Wochentagen noch ein Platz verfügbar, bei kurzfristigen Anfragen müssen wir momentan allerdings hin und wieder leider passen.

Wenn Sie Interesse an einer zuverlässigen Zusage eines Betreuungsplatzes haben, können wir momentan leider nur die Warteliste für die Plätze mit Monatspauschale anbieten: Diese Gäste haben immer einen Platz an den vereinbarten Wochentagen reserviert, auch während der Schulferien oder sonstiger stark nachgefragter Zeiträume.

Warum wir manchmal einen Hund nicht zur Betreuung annehmen

Ganz offen und frei heraus: Zum Wohle Ihres Hunde können wir in unserer lebhaften Hundegruppe keine Vierbeiner betreuen, die körperlich eingeschränkt sind. Und bevor jemand “Diskrimierung!” schreit: Stellen Sie sich vor, Sie sind schon richtig betagt, können kaum noch etwas sehen, und Ihr Rücken tut Ihnen so weh, dass Sie ständig in Angst leben, jemand könne Sie berühren und Ihnen dadurch unerwartet Schmerzen bereiten. Stellen Sie sich vor, in einem solchen gesundheitlich eingeschränktem Zustand sollen Sie Ihr Enkelkind auf ein Punkrock-Konzert begleiten. Stehplatz, erste Reihe. Um sie herum wird Pogo getanzt. Würden Sie sich in dieser Situation wohl fühlen? Müsste der Veranstalter des Konzerts befürchten, dass Sie verletzt werden?

Nun, diese Schilderung mag etwas übertrieben klingen, gar den Hund vermenschlichend, aber wir machen das mit der Pension jetzt schon eine lange Zeit und haben dabei etliche Stammgäste auch im Laufe der Jahre beobachten können. Irgendwann passt es einfach nicht mehr, der ältere (oder geschwächte) Hund braucht mehr Ruhe, und ist in der Regel körperlichen Herumbalgereien nicht mehr gewachsen.

Erst recht gilt dies für Hunde, die noch nie von Zuhause weg waren. Sie dann im Alter von elf, zwölf Jahren zum ersten Mal überhaupt in eine Pension zu geben, wird in der Regel den Hund überfordern. Wie heißt es doch: “Einen alten Baum verpflanzt man nicht.” 

“Da muss der Hund durch!”, mag manch einer sagen – dieser Meinung sind wir nicht. Wir verstehen uns nicht als eine Art “Gepäckaufbewahrung”, sondern wir haben die Verantwortung für uns anvertraute Lebewesen und diese nehmen wir ernst. “Sie sind aber wählerisch!”, habe ich auch schon vorgeworfen bekommen. Ja, das sind wir wohl – aber ganz nüchtern betrachtet dient das ja dem Wohl der Hunde, und wer seinen Hund liebt, wird genau das wohl auch von seinem Hundebetreuer erwarten: Nicht die Betreuungsgebühr im Blick zu haben, sondern, dass es dem jeweiligen Hund möglichst gut geht, wenn er einmal nicht bei seinen gewohnten Menschen sein kann.

Es ist gut, dass es unterschiedliche Betreuungsformen gibt: Dogwalker, Hundetagesstätten mit Gruppenhaltung, die Urlaubsbetreuung durch andere Hundehalter oder manchmal auch einfach die Hundepension mit Einzelunterbringung – je nach Bedürfnissen des Hundes.

In diesem Sinne hoffen wir auf Ihr Verständnis, falls wir Ihnen irgendwann einmal sagen müssen, dass wir nicht die richtige Betreuung für Ihren Hund sind. Manchmal haben wir einen anderen Blickwinkel, und letztlich müssen wir uns ja auch der Situation gewachsen sehen. 

Denn wir wissen, was wir tun…

Ob Sie zu uns ins Hundetraining kommen, ihren Vierbeiner in unserem Hundehotel Urlaub machen lassen oder hochwertige Produkte in unserem Shop einkaufen – das Hundezentrum Reichertshofen ist die richtige Adresse, wenn Ihnen das Wohl Ihres tierischen Familienmitglieds am Herzen liegt! Wir haben jahrelange Erfahrung im Umgang mit den verschiedensten Hunderassen und Hundetypen, und unser Anspruch ist es immer, das Passende für Sie und Ihren Hund zu finden. Ehrlichkeit und Vertrauen sind die Grundlage jeder guten Beziehung, und gerade bei der Hundebetreuung ist das ein ganz wichtiger Faktor, damit Sie entspannt in den Urlaub ohne Hund fahren können. Die meisten Hunde lieben es, mit Artgenossen zusammen zu sein, mit ihnen den ganzen Tag zu spielen oder auch mal nur miteinander in einem Bettchen zusammen zu liegen. Ein bisschen wie Kindergeburtstag – Partyzeit! Doch es gibt auch Ausnahmen, und darauf können Sie sich verlassen: Wir geben uns alle erdenkliche Mühe, um sicherzugehen, dass wir auch für Sie und Ihren Hund die richtige Adresse sind. Sollten wir einmal den Eindruck haben, dass eine andere Form der Betreuung für Ihren Vierbeiner passender ist, werden wir das offen und ehrlich mit Ihnen besprechen. Pfote drauf!
Liege erhältlich bei www.mein-hundehotel-shop.de

Probe- und Eingewöhnungstage in der Hundepension

Wir möchten sicherstellen, dass sich Ihr Hund bei uns wohl fühlt, denn nur dann können auch Sie beruhigt die Zeit ohne Ihr vierbeiniges Familienmitglied genießen. Wir führen unser Hundehotel nun schon etliche Jahre und haben im Laufe der Zeit einige Erfahrungen gesammelt. Während unseres Kennenlerntermins mit Hundehalter und möglichem Pensionsgast können wir oft schon an der Reaktion des Hundes auf die anderen Gäste einschätzen, ob er sich bei uns wohl fühlen könnte. Dennoch machen wir vor einer Betreuung noch einen Probetag, an dem der Hund einmal ohne seinen Besitzer einen Tag bei uns durchläuft, und wenngleich klar ist, dass jedes Lebewesen sich erst einmal etwas eingewöhnen muss und etwas Aufregung einfach dazugehört, wenn man etwas Neues kennenlernt, soll keine Betreuung zu einem schlechten Erlebnis beim Hund führen. Wenn wir feststellen, dass es dem Hund nicht gut geht und er über das zu erwartende Maß hinaus aufgeregt ist, nehmen wir Kontakt mit dem Hundebesitzer auf und der Probegast wird kurzfristig abgeholt. Mit diesem Test im Vorfeld gehen wir auf Nummer Sicher, ersparen dem Hund im Ernstfall eine schlechte Erfahrung und Ihnen eine vorzeitige Rückkehr aus dem Urlaub. 

Doch auch für Hunde, die schon einmal bei uns waren, halten wir dieses Vorgehen für sinnvoll:

Wenn Pensionsgäste nach einer längeren Pause wieder zu uns kommen, möchten wir uns davon zu überzeigen, dass wir immer noch die richtige Betreuungsform für sie sind, denn je nach Alter, körperlicher Fitness oder auch kürzlich durchlebten Veränderungen in der eigenen Familie können sich auch bei unseren Hunden die Bedürfnisse ändern. Eine Hundepension mit Gruppenhaltung ist durch die vielen Sozialkontakte mit Artgenossen für viele Hunde wie eine Art Spieleparadies, und sie freuen sich sehr, hier einen Urlaub verbringen zu können. Wenn Hunde aber – aus welchen Gründen auch immer – ein größeres Ruhebedürfnis haben, mag in dieser Situation eine andere Form der Unterbringung für sie besser geeignet sein.

Der Alltag in unserem Hundehotel ist inzwischen durch die vielen Hundetagesstätten-Gäste geprägt: Wir haben durch sie eine sehr stabile, gut einschätzbare Gruppe, was viel Ruhe für die Hunde bedeutet. Andererseits  kommen und gehen im Tagesverlauf recht viele Hunde – und das ist nicht Jederhunds Sache.

Wir erbitten daher im Sinne der zu betreuenden Hunde einen Eingewöhnungs-Aufenthalt, wenn der Hund nicht regelmäßig bei uns zu Gast ist. Dies gilt insbesondere für Silvester-Aufenthalte, die ja allein durch die schon an den Vortagen abgeschossenen Böller in der Regel eine recht stressige Situation darstellen. Kennt der Hund uns nur von einem länger zurückliegenden Aufenthalt, ist das insbesondere für Hunde ab etwa sechs, sieben Jahren schwieriger als in früheren Jahren.

Wir möchten, dass sich die uns anvertrauten Hunde wohl bei uns fühlen und geben uns dazu alle Mühe. Wir hoffen daher auf Ihr Verständnis für die Probe-, bzw. Eingewöhnungsaufenthalte. Diese werden mit den üblichen Betreuungskosten berechnet und sollten mindestens eine Tag-/Nachtbetreuung dauern. Ein erstmaliger Probe-Aufenthalt wird auf die eigentliche Betreuung zu 100% angerechnet, und im Falle eines durch uns vorgenommenen Abbruchs ist für Sie der Probe-/Eingewöhnungs-Tag übrigens kostenlos – auch daran sehen Sie, wie wichtig uns dieses Thema ist.

 

 

Betriebsferien 2018

Wer an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr sein Leben den Hunden widmet, muss auch zwischendurch einmal Urlaub machen – danach geht es mit frisch aufgeladenen Akkus wieder weiter!

Leider ist es uns bislang nicht gelungen, eine wirtschaftlich tragbare Lösung zu finden, um unseren Betrieb auch während unserer Abwesenheit weiterzuführen. Während unserer Betriebsferien sind daher die Hundeschule, die Hundepension, das Ladengeschäft sowie die Online-Shops geschlossen.

Damit unsere Stammgäste sich rechtzeitig darauf einrichten können, geben wir unsere „Auszeiten“ frühzeitig bekannt; diese sind in 2018 wie folgt:

  • Samstag, 28. April bis einschließlich Dienstag (!) 15. Mai 2018
  • Samstag, 8. September bis einschließlich 16. September 2018 (also bereits zum Ende der Schulferien!)

Bitte beachten Sie, dass wir bereits am jeweiligen Vortag, in der Regel also dem Freitag, nur noch eingeschränkt zur Verfügung stehen und insbesondere in der Pension nur eine geringere Anzahl an Hunden aufnehmen.

Hundepension ausgebucht für die Sommerferien, Neuaufnahme von Hunden erst ab Mitte/Ende September

Anruf: “Es ist ein Notfall!” Alle Jahre wieder, und teilweise mehrfach täglich hören wir diesen Satz. Es tut uns leid, wenn Ihr Hundesitter kurzfristig ausgefallen ist, weil er a) krank wurde, b) aus ungeklärten Gründen den Hund nicht aufnehmen kann oder c) ausgerechnet jetzt einen Spontan-Urlaub macht. Das kann passieren, wenn jemand die Betreuung aus Gefälligkeit und nicht als Profi übernimmt. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir dennoch keine Ausnahme für Ihren Notfall machen können, denn in der Regel sind wir schon Wochen vor Beginn der Schulferien ausgebucht – und bei uns geht die Qualität der Betreuung vor Quantität! Darauf können sich unsere zahlreichen Stammkunden verlassen, und auch, dass wir unsere Zusage einhalten.

Ausgebucht

Warum wir uns manchmal nicht so flexibel zeigen, wie der Hundebesitzer es gern hätte, Teil 1

Wer seinen Hund zu uns in die Pension gibt, weiß, dass er gut aufgehoben ist. Dennoch – die Trennung vom geliebten Haustier fällt nicht leicht, und so ist man froh, den Hund nach der Rückkehr aus dem Urlaub so schnell wie möglich wieder in die Arme schließen zu können.

In der Regel versuchen wir alles, um die Wünsche der Hundehalter zu erfüllen, aber wir müssen auch immer das Ganze im Blick haben: Während der Hundehalter verständlicherweise nur seinen Blickwinkel hat (sein eigener Hund kommt gern in unsere Pension und freut sich auch genauso, wenn er sein Herrchen und Frauchen wiedersieht), passiert mit jedem Neuzugang oder Abgang eine ganze Menge in der Gruppe! Hunde sind soziale Wesen, und es bilden sich sehr schnell hierarchische Gruppenstrukturen heraus. Geht ein Gruppenmitglied, werden die Karten neu gemischt und es braucht einige Zeit, bis die Gruppe wieder neu aufgestellt ist. Manche Hunde brauchen auch ihre Zeit, um sich in eine Gruppe einzufinden, manche hängen sehr eng an ihren Zweibeinern und brauchen deshalb vielleicht etwas länger, um sich auf die Spielkameraden einzulassen. Manche kommen etwas übermütig zu uns ins Hundehotel, haben Energieüberschuss oder meinen als klassisches “Einzelkind”, der Rest der Welt (beziehungsweise der Hotel-Wohngemeinschaft) müsse sich eben nach ihnen richten. Da braucht es manchmal etwas, bis sie wieder “eingenordet” sind, sprich: Die Regeln für ein harmonisches Zusammenleben in einer Gruppe verinnerlicht haben. Wem das jetzt alles sehr menschlich erscheint: Ja, die Parallelen zur Kindererziehung sind verblüffend, nicht wahr?

Wir haben aus gutem Grund unsere Mittagsruhe eingeführt, um eben der gesamten Gruppe ein bisschen Ruhe zu gönnen. Wir haben im vergangenen Jahr weiterhin die Öffnungszeit an Sonn- und Feiertagen auf den Vormittag reduziert, weil wir festgestellt haben, dass bei einem Sieben-Tage-Betrieb nicht nur wir Pensionsbetreiber damit zumindest ein bisschen zur Ruhe kommen, sondern auch unsere Langzeitgäste. Für den einzelnen Hundebesitzer bedeutet das in der Konsequenz leider, dass wir uns nicht so flexibel zeigen, wie es mancher gern hätte und die Wartezeit bis zum Wiedersehen eventuell bis zum nächsten Morgen dauert.

Wer schon einmal bei uns im Hundehotel war, weiß, dass es üblicherweise erstaunlich ruhig ist: Kein Gekläffe aus Frust oder Langeweile, kein Geheule aus Kummer. Das schätzen unsere Besucher immer sehr, und natürlich auch die Besitzer der hier untergebrachten Hunde. Das kommt aber nicht von allein, sondern weil wir die Gruppe eben so führen und zusammenstellen, wie wir es machen. Dazu gehören manchmal auch Entscheidungen, die für den Hundebesitzer, der in den meisten Fällen noch nie eine Gruppe von mehreren Hunden geführt hat, zunächst wenig nachvollziehbar sind. Selbstverständlich erklären dem jeweiligen Besitzer im Fall der Fälle natürlich auch, warum wir etwas nicht möchten, aber einige wiederkehrende “Dauerthemen” stellen wir auch an dieser Stelle sozusagen zum “ruhigen Nachlesen” vor:

Keine Unterbrechung des Aufenthalts an Wochenenden

Manchmal ergibt es sich, dass man während zweier aufeinanderfolgender Wochen unterwegs und nur am zwischendurch am Wochenende wieder zu Hause ist, da möchte man seinen Hund natürlich um sich haben. Oder am Wochenende können sich dann auch andere Familienmitglieder um den Hund kümmern. Für den Hund bedeutet das aber, dass er, nachdem er sich in die Hundehotelwelt eingefunden hat, für knapp 48 Stunden herausgenommen wird, dann wieder zurückkommt und erneut seinen Platz in der Gruppe finden muss. In manchen Fällen geht das problemlos, in anderen weniger, das hängt natürlich vom betreffenden Hund ab, aber auch, wer zu der Zeit gerade in der vierbeinigen Wohngemeinschaft lebt. Wir haben viele Stammgäste und kennen die allermeisten Hunde daher sehr gut. So kommt es vor, dass wir in manchen Fällen nicht nur von einer Unterbrechung des Aufenthalts abraten, sondern auch andernfalls ablehnen, vor allem während der Ferienzeiten, wenn durch die Hochsaison eh schon ziemlich viel in der Gruppe los ist. Wer nun denkt, dass es uns um das Geld für die zwei Wochenendtage geht: Da wir in den Ferienzeiten immer weniger Betreuungsplätze als Anfragen haben, könnten wir den freiwerdenden Platz locker anderweitig vergeben.

Warum tun wir das also? Seien Sie versichert: Weil wir möchten, dass es allen Hunden gut geht – Ihrem Hund und allen anderen, die hier sind, ebenfalls. Wir betreiben die Pension seit 2009, in all den Jahren haben wir ganz viel Erfahrung gesammelt und wissen in den allermeisten Fällen auch, was das Richtige ist. Und in den meisten Fällen lautet das: Keine Unterbrechung.

Vielleicht haben wir mit diesen Hintergrundinformationen etwas Einblick geben können. Bei Fragen stehen wir selbstverständlich auch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung!

Warum wir manchmal einen Hund nicht zur Betreuung annehmen (können) – Teil 2

Wenn eine gesundheitliche Gefährung für die anderen Gäste besteht!

Wir sind Dienstleister von ganzem Herzen und möchten unseren Kunden auch möglichst immer zur Seite stehen, wenn sie uns brauchen, aber wir haben auch die Verantwortung, den Blick für das Ganze nicht zu verlieren.

Stellen Sie sich folgende Szene vor:
Sie kommen in die Rezeption unseres Hundehotels, um wie geplant Ihren Hund in die Betreuung abzugeben. Es ist großer Anreisetag vor den Ferien, uns so bekommen Sie unweigerlich mit, wie ein anderer Hundebesitzer vor Ihnen mit sorgenvollem Blick erzählt, dass er den Hund beinahe gar nicht hätte bringen können. Bereits seit zwei Tagen spucke der Kleine (der Blick der Pensionsbetreiberin wird etwas ernster). Der Tierarzt habe ein Medikament mitgegeben, das die nächsten Tage noch gegeben werden soll (beim Wort Tierarzt wird der Blick der Pensionsbetreiberin etwas entspannter). Was der Hund nun habe, könnte nicht eindeutig gesagt werden. Der Tierarzt meinte aber, dass er in die Pension gehen könne. Ob der Tierarzt etwas zu einer möglichen Ansteckungsgefahr für die anderen Hunde gesagt habe? Nö. Ob der Tierarzt denn darauf angesprochen worden sei? Nö.

Wie würde es Ihnen nun ergehen? Ganz vielen Hundebesitzern fällt es sowieso schwer, Ihr Tier in die Obhut eines Anderen zu übergeben. Wir respektieren das nicht nur, wir schätzen es auch, denn uns Hundeliebhaber freut es, dass unsere Kunden ihr Familienmitglied so wertschätzen und es als Lebewesen mit Gefühlen und Bedürfnissen respektieren. Unsere Stammkunden wissen auch, welche Philosophie im Umgang mit den Hunden wir leben, sie wissen, welche Mühe wir uns geben, die Zeit ohne ihre Besitzer so angenehm wie möglich zu machen. Und sie wissen, wie ernst wir unsere Verantwortung nehmen und professionell genug sind, möglichst alle Seiten zu berücksichtigen.

Nun, es würde es Ihnen wohl nicht verständlich erscheinen, wenn der erkrankte Hund nun ohne Weiteres aufgenommen würde und mit den Anderen zusammenkäme. Das wäre wohl fahrlässig.

Es ist durchaus nachvollziehbar, dass ein Hundebesitzer gar nicht an mögliche Infektionsgefahren für andere Tiere denkt, und in der Hektik der Reisevorbereitungen hat er vielleicht auch gar nicht die Muße, alle Risiken abzuwägen. Es ist auch durchaus denkbar, dass der Tierarzt an eine Pension mit Einzelunterbringung (was es leider noch sehr oft gibt) gedacht hat und ihm gar nicht bekannt war, dass das erkrankte Tier in eine Gruppenhaltung gegeben werden sollte. Für den großen Überblick gibt es uns, wir haben sowohl die amtliche bestätigte Sachkunde als auch viele Jahre Erfahrung in der Führung der Hundepension. Wir wissen ebenso gut, dass ein Hund auch einfach aufgrund der oft stressigen Reisevorbereitungen, durch das Kofferpacken und die ungewohnte Hektik einmal eine Magen-Verstimmung bekommen kann. aber wir möchten gern im Vorfeld darüber informiert werden, und nicht erst dann, wenn der Besitzer mit seinen eigenen Koffern im Auto und mit Hund bei uns im Hotel steht.

Wenn Hundehalter beim so genannten Kennenlerntermin das Hundehotel besichtigen, werden sie über den Tagesablauf, die Unterbringung, die Fütterung und auch über gesundheitliche Gefahren und daraus resultierende Pflichten aufgeklärt. In unseren allgemeinen Geschäftsbedingungen ist das Thema Ansteckungsgefahren und die Information an uns ebenfalls eindeutig geregelt. Und nicht zuletzt schreiben wir sowohl in unserer ausführlichen Buchungsbestätigung sowie in der eMail-Nachricht dazu noch einmal ganz eindeutig, dass wir über bestehende Erkrankungen vorab zu informieren sind.

Wenn im Vorfeld zwar mehrfach, aber offenbar wirkungslos darauf hingewiesen wurde: Was also sollen wir nun tun, wenn der Besitzer des Hundes mit einer nicht abgeklärten Erkrankung vor uns steht? An einem Werktag können wir sicher versuchen, gemeinsam mit dem Besitzer den behandelnden Tierarzt zu erreichen, um seine Einschätzung einzuholen.

Doch in der Regel

  • reisen erkrankte Hunde – wie Murphys Gesetz es will – meist an Sonn- oder Feiertagen an oder
  • wurden tatsächlich gar keinem Tierarzt vorgestellt (“och, das hat mein Hund schon hin und wieder, das geht dann von allein wieder weg”).

Beim Wort “Quarantäne” wird manchen Hundebesitzern ganz anders, die Vorstellung, dass der Hund eben nicht wie gewohnt mit Anderen spielen darf, ist doch erschreckend. Übrigens: Auch für uns bedeutet eine Einzelhaltung und die Berücksichtigung strenger Hygiene eine Menge Mehraufwand, ganz bestimmt macht uns das keinen Spaß und überhaupt ist die Einzelhaltung in unserer Pension aus Überzeugung überhaupt nicht vorgesehen. Wenn wir also Quarantäne vorschlagen, ist das der letzte Ausweg, den wir noch sehen…

Im Interesse aller Kunden bleibt uns also nur, noch einmal ganz deutlich darauf hinzuweisen, dass nicht nur wir eine große Verantwortung tragen, sondern auch die Hundebesitzer Pflichten haben. Keine Frage – in der eigenen Aufregung kann man schon einmal etwas vergessen. Darüber können wir reden. Wer sich aber uneinsichtig zeigt, muss damit rechnen, dass wir den Hund mit einer nicht tierärztlich abgeklärten Erkrankung nicht zur Betreuung annehmen. Im Interesse aller hier untergebrachten Hunde, und darauf können sich unsere vielen Stammgäste auch verlassen! Wie immer gilt:

Bei Fragen – einfach fragen! Und in solchen Fällen lieber einmal zu viel als zu wenig, es geht um die Gesundheit von Lebewesen!