Hundepension ausgebucht für die Sommerferien, Neuaufnahme von Hunden erst ab Mitte/Ende September

Anruf: „Es ist ein Notfall!“ Alle Jahre wieder, und teilweise mehrfach täglich hören wir diesen Satz. Es tut uns leid, wenn Ihr Hundesitter kurzfristig ausgefallen ist, weil er a) krank wurde, b) aus ungeklärten Gründen den Hund nicht aufnehmen kann oder c) ausgerechnet jetzt einen Spontan-Urlaub macht. Das kann passieren, wenn jemand die Betreuung aus Gefälligkeit und nicht als Profi übernimmt. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir dennoch keine Ausnahme für Ihren Notfall machen können, denn in der Regel sind wir schon Wochen vor Beginn der Schulferien ausgebucht – und bei uns geht die Qualität der Betreuung vor Quantität! Darauf können sich unsere zahlreichen Stammkunden verlassen, und auch, dass wir unsere Zusage einhalten.

Ausgebucht

Die letzten Betreuungsplätze für die Osterferien

Durch die große Anzahl an Stammgästen in der Hundetagesstätte können wir inzwischen nur noch wenige Übernachtungsgäste annehmen.

Wir haben aktuell nur noch wenige Restplätze für die Zeit zwischen 8.-23. April 2017 frei und empfehlen Ihnen bei Interesse eine baldige Buchung. Bitte beachten Sie, dass wir Hunde, die bislang bei uns noch nicht in Betreuung waren, zunächst kennenlernen und probewohnen lassen möchten, erst dann können wir eine Reservierung bestätigen. Wir möchten damit sichergehen, dass sich neue Gäste bei uns auch tatsächlich wohlfühlen; so können auch Sie Ihren Urlaub unbesorgt genießen und wir denken, dass diese „Aufnahmemaßnahme“ sicher auch in Ihrem Interesse ist.

Warum wir uns manchmal nicht so flexibel zeigen, wie der Hundebesitzer es gern hätte, Teil 1

Wer seinen Hund zu uns in die Pension gibt, weiß, dass er gut aufgehoben ist. Dennoch – die Trennung vom geliebten Haustier fällt nicht leicht, und so ist man froh, den Hund nach der Rückkehr aus dem Urlaub so schnell wie möglich wieder in die Arme schließen zu können.

In der Regel versuchen wir alles, um die Wünsche der Hundehalter zu erfüllen, aber wir müssen auch immer das Ganze im Blick haben: Während der Hundehalter verständlicherweise nur seinen Blickwinkel hat (sein eigener Hund kommt gern in unsere Pension und freut sich auch genauso, wenn er sein Herrchen und Frauchen wiedersieht), passiert mit jedem Neuzugang oder Abgang eine ganze Menge in der Gruppe! Hunde sind soziale Wesen, und es bilden sich sehr schnell hierarchische Gruppenstrukturen heraus. Geht ein Gruppenmitglied, werden die Karten neu gemischt und es braucht einige Zeit, bis die Gruppe wieder neu aufgestellt ist. Manche Hunde brauchen auch ihre Zeit, um sich in eine Gruppe einzufinden, manche hängen sehr eng an ihren Zweibeinern und brauchen deshalb vielleicht etwas länger, um sich auf die Spielkameraden einzulassen. Manche kommen etwas übermütig zu uns ins Hundehotel, haben Energieüberschuss oder meinen als klassisches „Einzelkind“, der Rest der Welt (beziehungsweise der Hotel-Wohngemeinschaft) müsse sich eben nach ihnen richten. Da braucht es manchmal etwas, bis sie wieder „eingenordet“ sind, sprich: Die Regeln für ein harmonisches Zusammenleben in einer Gruppe verinnerlicht haben. Wem das jetzt alles sehr menschlich erscheint: Ja, die Parallelen zur Kindererziehung sind verblüffend, nicht wahr?

Wir haben aus gutem Grund unsere Mittagsruhe eingeführt, um eben der gesamten Gruppe ein bisschen Ruhe zu gönnen. Wir haben im vergangenen Jahr weiterhin die Öffnungszeit an Sonn- und Feiertagen auf den Vormittag reduziert, weil wir festgestellt haben, dass bei einem Sieben-Tage-Betrieb nicht nur wir Pensionsbetreiber damit zumindest ein bisschen zur Ruhe kommen, sondern auch unsere Langzeitgäste. Für den einzelnen Hundebesitzer bedeutet das in der Konsequenz leider, dass wir uns nicht so flexibel zeigen, wie es mancher gern hätte und die Wartezeit bis zum Wiedersehen eventuell bis zum nächsten Morgen dauert.

Wer schon einmal bei uns im Hundehotel war, weiß, dass es üblicherweise erstaunlich ruhig ist: Kein Gekläffe aus Frust oder Langeweile, kein Geheule aus Kummer. Das schätzen unsere Besucher immer sehr, und natürlich auch die Besitzer der hier untergebrachten Hunde. Das kommt aber nicht von allein, sondern weil wir die Gruppe eben so führen und zusammenstellen, wie wir es machen. Dazu gehören manchmal auch Entscheidungen, die für den Hundebesitzer, der in den meisten Fällen noch nie eine Gruppe von mehreren Hunden geführt hat, zunächst wenig nachvollziehbar sind. Selbstverständlich erklären dem jeweiligen Besitzer im Fall der Fälle natürlich auch, warum wir etwas nicht möchten, aber einige wiederkehrende „Dauerthemen“ stellen wir auch an dieser Stelle sozusagen zum „ruhigen Nachlesen“ vor:

Keine Unterbrechung des Aufenthalts an Wochenenden

Manchmal ergibt es sich, dass man während zweier aufeinanderfolgender Wochen unterwegs und nur am zwischendurch am Wochenende wieder zu Hause ist, da möchte man seinen Hund natürlich um sich haben. Oder am Wochenende können sich dann auch andere Familienmitglieder um den Hund kümmern. Für den Hund bedeutet das aber, dass er, nachdem er sich in die Hundehotelwelt eingefunden hat, für knapp 48 Stunden herausgenommen wird, dann wieder zurückkommt und erneut seinen Platz in der Gruppe finden muss. In manchen Fällen geht das problemlos, in anderen weniger, das hängt natürlich vom betreffenden Hund ab, aber auch, wer zu der Zeit gerade in der vierbeinigen Wohngemeinschaft lebt. Wir haben viele Stammgäste und kennen die allermeisten Hunde daher sehr gut. So kommt es vor, dass wir in manchen Fällen nicht nur von einer Unterbrechung des Aufenthalts abraten, sondern auch andernfalls ablehnen, vor allem während der Ferienzeiten, wenn durch die Hochsaison eh schon ziemlich viel in der Gruppe los ist. Wer nun denkt, dass es uns um das Geld für die zwei Wochenendtage geht: Da wir in den Ferienzeiten immer weniger Betreuungsplätze als Anfragen haben, könnten wir den freiwerdenden Platz locker anderweitig vergeben.

Warum tun wir das also? Seien Sie versichert: Weil wir möchten, dass es allen Hunden gut geht – Ihrem Hund und allen anderen, die hier sind, ebenfalls. Wir betreiben die Pension seit 2009, in all den Jahren haben wir ganz viel Erfahrung gesammelt und wissen in den allermeisten Fällen auch, was das Richtige ist. Und in den meisten Fällen lautet das: Keine Unterbrechung.

Vielleicht haben wir mit diesen Hintergrundinformationen etwas Einblick geben können. Bei Fragen stehen wir selbstverständlich auch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung!

Warum wir manchmal einen Hund nicht zur Betreuung annehmen (können) – Teil 2

Wenn eine gesundheitliche Gefährung für die anderen Gäste besteht!

Wir sind Dienstleister von ganzem Herzen und möchten unseren Kunden auch möglichst immer zur Seite stehen, wenn sie uns brauchen, aber wir haben auch die Verantwortung, den Blick für das Ganze nicht zu verlieren.

Stellen Sie sich folgende Szene vor:
Sie kommen in die Rezeption unseres Hundehotels, um wie geplant Ihren Hund in die Betreuung abzugeben. Es ist großer Anreisetag vor den Ferien, uns so bekommen Sie unweigerlich mit, wie ein anderer Hundebesitzer vor Ihnen mit sorgenvollem Blick erzählt, dass er den Hund beinahe gar nicht hätte bringen können. Bereits seit zwei Tagen spucke der Kleine (der Blick der Pensionsbetreiberin wird etwas ernster). Der Tierarzt habe ein Medikament mitgegeben, das die nächsten Tage noch gegeben werden soll (beim Wort Tierarzt wird der Blick der Pensionsbetreiberin etwas entspannter). Was der Hund nun habe, könnte nicht eindeutig gesagt werden. Der Tierarzt meinte aber, dass er in die Pension gehen könne. Ob der Tierarzt etwas zu einer möglichen Ansteckungsgefahr für die anderen Hunde gesagt habe? Nö. Ob der Tierarzt denn darauf angesprochen worden sei? Nö.

Wie würde es Ihnen nun ergehen? Ganz vielen Hundebesitzern fällt es sowieso schwer, Ihr Tier in die Obhut eines Anderen zu übergeben. Wir respektieren das nicht nur, wir schätzen es auch, denn uns Hundeliebhaber freut es, dass unsere Kunden ihr Familienmitglied so wertschätzen und es als Lebewesen mit Gefühlen und Bedürfnissen respektieren. Unsere Stammkunden wissen auch, welche Philosophie im Umgang mit den Hunden wir leben, sie wissen, welche Mühe wir uns geben, die Zeit ohne ihre Besitzer so angenehm wie möglich zu machen. Und sie wissen, wie ernst wir unsere Verantwortung nehmen und professionell genug sind, möglichst alle Seiten zu berücksichtigen.

Nun, es würde es Ihnen wohl nicht verständlich erscheinen, wenn der erkrankte Hund nun ohne Weiteres aufgenommen würde und mit den Anderen zusammenkäme. Das wäre wohl fahrlässig.

Es ist durchaus nachvollziehbar, dass ein Hundebesitzer gar nicht an mögliche Infektionsgefahren für andere Tiere denkt, und in der Hektik der Reisevorbereitungen hat er vielleicht auch gar nicht die Muße, alle Risiken abzuwägen. Es ist auch durchaus denkbar, dass der Tierarzt an eine Pension mit Einzelunterbringung (was es leider noch sehr oft gibt) gedacht hat und ihm gar nicht bekannt war, dass das erkrankte Tier in eine Gruppenhaltung gegeben werden sollte. Für den großen Überblick gibt es uns, wir haben sowohl die amtliche bestätigte Sachkunde als auch viele Jahre Erfahrung in der Führung der Hundepension. Wir wissen ebenso gut, dass ein Hund auch einfach aufgrund der oft stressigen Reisevorbereitungen, durch das Kofferpacken und die ungewohnte Hektik einmal eine Magen-Verstimmung bekommen kann. aber wir möchten gern im Vorfeld darüber informiert werden, und nicht erst dann, wenn der Besitzer mit seinen eigenen Koffern im Auto und mit Hund bei uns im Hotel steht.

Wenn Hundehalter beim so genannten Kennenlerntermin das Hundehotel besichtigen, werden sie über den Tagesablauf, die Unterbringung, die Fütterung und auch über gesundheitliche Gefahren und daraus resultierende Pflichten aufgeklärt. In unseren allgemeinen Geschäftsbedingungen ist das Thema Ansteckungsgefahren und die Information an uns ebenfalls eindeutig geregelt. Und nicht zuletzt schreiben wir sowohl in unserer ausführlichen Buchungsbestätigung sowie in der eMail-Nachricht dazu noch einmal ganz eindeutig, dass wir über bestehende Erkrankungen vorab zu informieren sind.

Wenn im Vorfeld zwar mehrfach, aber offenbar wirkungslos darauf hingewiesen wurde: Was also sollen wir nun tun, wenn der Besitzer des Hundes mit einer nicht abgeklärten Erkrankung vor uns steht? An einem Werktag können wir sicher versuchen, gemeinsam mit dem Besitzer den behandelnden Tierarzt zu erreichen, um seine Einschätzung einzuholen.

Doch in der Regel

  • reisen erkrankte Hunde – wie Murphys Gesetz es will – meist an Sonn- oder Feiertagen an oder
  • wurden tatsächlich gar keinem Tierarzt vorgestellt („och, das hat mein Hund schon hin und wieder, das geht dann von allein wieder weg“).

Beim Wort „Quarantäne“ wird manchen Hundebesitzern ganz anders, die Vorstellung, dass der Hund eben nicht wie gewohnt mit Anderen spielen darf, ist doch erschreckend. Übrigens: Auch für uns bedeutet eine Einzelhaltung und die Berücksichtigung strenger Hygiene eine Menge Mehraufwand, ganz bestimmt macht uns das keinen Spaß und überhaupt ist die Einzelhaltung in unserer Pension aus Überzeugung überhaupt nicht vorgesehen. Wenn wir also Quarantäne vorschlagen, ist das der letzte Ausweg, den wir noch sehen…

Im Interesse aller Kunden bleibt uns also nur, noch einmal ganz deutlich darauf hinzuweisen, dass nicht nur wir eine große Verantwortung tragen, sondern auch die Hundebesitzer Pflichten haben. Keine Frage – in der eigenen Aufregung kann man schon einmal etwas vergessen. Darüber können wir reden. Wer sich aber uneinsichtig zeigt, muss damit rechnen, dass wir den Hund mit einer nicht tierärztlich abgeklärten Erkrankung nicht zur Betreuung annehmen. Im Interesse aller hier untergebrachten Hunde, und darauf können sich unsere vielen Stammgäste auch verlassen! Wie immer gilt:

Bei Fragen – einfach fragen! Und in solchen Fällen lieber einmal zu viel als zu wenig, es geht um die Gesundheit von Lebewesen!

Warum wir manchmal einen Hund nicht zur Betreuung annehmen (können) – Teil 1

Schlicht und einfach: Wenn wir ausgebucht sind!

Platz

 

 

Wir sind Dienstleister von ganzem Herzen und möchten unseren Kunden auch möglichst immer zur Seite stehen, wenn sie uns brauchen, aber vor jeden Schulferien erhalten wir quasi täglich folgende Notrufe:

 

 

Eigentlich sollte ja

  • die Schwiegermutter
  • der Nachbar
  • die gute Freundin
  • der Hundesitter von nebenan

den Hund beaufsichtigen, aber jetzt ist er oder sie

  • krank geworden
  • selber in den Urlaub gefahren
  • hat es sich anders überlegt

Wenn wir einen Betreuungsplatz frei haben, nehmen wir auch kurzfristig noch Pensionsgäste auf, aber während der Schulferien sind wir aufgrund der großen Anzahl unserer Stammgäste grundsätzlich ausgebucht, und inzwischen auch immer häufiger zu „ganz normalen Zeiten“. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Urlaubsplanung und reservieren Sie frühzeitig, beziehungsweise haben Sie Verständnis, wenn wir leider auch mal leider sagen müssen, dass es dieses Mal nicht klappt mit Ihrem Betreuungswunsch.